Schutz unserer kritischen Infrastrukturen – die Einschläge kommen näher

Bereits in der ersten Fassung unseres Orangebuchs haben wir uns ausführlich mit Fragen der Sicherheit unseres Energieversorgungssystems beschäftigt. Die jüngsten Entwicklungen bestätigen unsere Einschätzung aus dem Jahr 2016 in erschreckender Weise.

Die Betroffenen in den Flutgebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben am eigenen Leib verspürt, was es bedeutet, mehrere Tage ohne Strom auskommen zu müssen. Dabei sollte man nicht vergessen: es waren weit mehr Menschen betroffen als nur die, deren Häuser von den Naturgewalten weggespült wurden. Es geht uns hier nicht um die Frage, ob die neuerliche Flutkatastrophe, die erstmals auch mit einem erheblichen Verlust an Menschenleben verbunden war, durch geeignete Maßnahmen hätte verhindert werden können. Diese Diskussion wird gerade ausgiebig von wahren und selbsternannten Experten geführt. Wir nehmen das Geschehen vielmehr zum Anlass, die wenig offensichtliche, dafür aber zunehmende Gefahr eines großflächigen, länger anhaltenden Stromausfalls näher zu beleuchten.

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Das EU-Parlament sieht das anders…

Die Bundesregierung, allen voran Wirtschaftsminister Altmaier, stellt die aktuelle deutsche Energiepolitik gerne als alternativlos dar. Ein zu schneller Ausbau der Erneuerbaren würde den Standort Deutschland gefährden, so die Lesart. Insofern tut man alles dafür, das „Bewährte“ möglichst lange am Leben zu halten und schreckt dabei auch nicht davor zurück, die Umsetzung europäischer Richtlinien zu hintertreiben oder zumindest zu verzögern. Dabei sind einige dieser Richtlinien hochgradig interessant und wären eine echter Beitrag für eine tatsächliche Liberalisierung des deutschen Energiemarktes.

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