Reden wir mal über Geld. Ausnahmsweise.

Wir tun das nur ungern, weil wir zunehmend diesem schon recht alten Indianerspruch anhängen. Wir Autoren des Orangebuch gehören zur Generation 60+ und sind damit ebenfalls schon etwas betagt. Altern fördert als unvermeidbare Nebenwirkung oft neue Erkenntnisse zutage. Demnach betrachten wir Geld bzw. den Besitz großer Mengen davon nicht (mehr) als das erstrebenswerteste aller möglichen Lebensziele.

Es kann gut sein, dass wir damit von allgemeingültigen gesellschaftlichen Normen abweichen. Diese suggerieren uns schließlich permanent die fundamentale, fast alles entscheidende Bedeutung des Geldes. Das geschieht nicht direkt, sondern eher subtil. Die Werbung erzeugt das Verlangen nach Dingen, die wir ohne Werbung gar nicht kennen würden. Ständig sind wir dazu angehalten, uns mit anderen, vermeintlich besser Gestellten zu vergleichen. Wir schimpfen laut auf die „da oben“, wollen aber insgeheim genauso sein wie sie. Dazu benötigt man vor allem eines – Geld.

Unsere alternative, „querdenkerische“ Sichtweise auf das Thema Geld bricht mit diesen Konventionen. Wir haben immerhin den Eindruck gewonnen, als würde sie von immer mehr Menschen, auch jüngeren geteilt.

Wie wir die EU-Taxonomie, die Kosten der Energiewende und die aktuellen Energiepreise bewerten, lesen Sie ausführlicher hier.

Netzfrequenz – wir haben nachgemessen

m Orangebuch S. 43ff haben wir die Bedeutung der Netzfrequenz ausführlich erläutert. Kurz gesagt gilt:

Die Netzfrequenz ist ein unbestechliches Maß für die Stabilität unseres Stromversorgungsnetzes.

Wer sich über die Aussagen des Orangebuchs hinaus mit dem Thema auseinandersetzen will, wird z.B. unter

https://www.netzfrequenzmessung.de oder

https://www.netzfrequenz.info/

fündig. Auch die private Messung und Aufzeichnung der Netzfrequenz ist mittlerweile mit vertretbarem Aufwand möglich. Hierzu verweisen wir auf das Projekt von Jens Müller. Wir haben eine seiner Messeinrichtungen bei uns im Einsatz. Die von ihr gelieferten Ergebnisse korrelieren auf das Millihertz genau mit den auf den o.g. Seiten gelieferten Werten.

Was wir in den letzten Wochen damit gemessen und in Verlaufskurven ausgewertet haben, gibt uns zu denken. Mehr noch – einige Schlussfolgerungen, die sich daraus ableiten lassen, versetzen uns in Alarmstimmung. Die Betrachtung der ARD vom 23.11.2021 greift unserer Meinung nach zu kurz.

Details hier.

Das EU-Parlament sieht das anders…

Die Bundesregierung, allen voran Wirtschaftsminister Altmaier, stellt die aktuelle deutsche Energiepolitik gerne als alternativlos dar. Ein zu schneller Ausbau der Erneuerbaren würde den Standort Deutschland gefährden, so die Lesart. Insofern tut man alles dafür, das „Bewährte“ möglichst lange am Leben zu halten und schreckt dabei auch nicht davor zurück, die Umsetzung europäischer Richtlinien zu hintertreiben oder zumindest zu verzögern. Dabei sind einige dieser Richtlinien hochgradig interessant und wären eine echter Beitrag für eine tatsächliche Liberalisierung des deutschen Energiemarktes.

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